Samstag, 11. Juni 2011

KLN-Schiedsgericht wertet Partie unentschieden!

Es war wohl eine der strittigsten Situationen in der KLN-Geschichte: Beim Spielstand von 5:6 erzielte Raffelberg United vor zwei Wochen in der letzten Minute des Spiels das 6:6 gegen Union Walsum. Der Gast aus Walsum erkannte den Ausgleichstreffer jedoch nicht an, da das Zuspiel vor dem 6:6 nach ihrer Ansicht zuvor im Aus war. Jegliche Vermittlungsversuche während des Spiels ignorierten sie und schickten einen 5:6-Endstand an die Ligaleitung. Das KLN-Schiedsgericht entschied daraufhin am heutigen Samstag:

Ligaleitung wertet RBU-UNW mit 6:6
  1. Die Ligaleitung ist kein Schiedsrichter-Ersatz. Das war weder so gedacht noch ist es überhaupt möglich zu leisten.
  2. Die für diese Frage entscheidende Regel lautet folgendermaßen: Beide Teams müssen sich auf ein gemeinsames Ergebnis einigen. Dafür sind insbesondere in Zweifelsfällen die beiden Kapitäne berufen. Wer als Team nach Hause fährt, bevor sich auf ein Ergebnis geeinigt wurde, fliegt sofort aus der Liga, weil es ohne diesen Willen, sich zu einigen, ohne Schiedsrichter nicht funktionieren kann.
  3. Union Walsum ist nach Hause gefahren, ohne sich mit Raffelberg auf ein Ergebnis zu einigen. Normalerweise würde das den kompletten Ausschluss aus der Liga bedeuten. Einzig die Tatsache, dass das Spiel ohnehin zu Ende war, die strittige Situation also in der letzten Minute/Sekunde des Spiels geschah, rettet Union Walsum vor dem Ausschluss.
  4. Während Raffelberg formal angemeldet hat, dass es keine Übereinkunft über ein gemeinsames Ergebnis gab, hat Union Walsum einfach das Ergebnis aus seiner Sicht gemailt und keinen Hinweis darauf gemailt, dass es KEINE Einigung gegeben hat. Warum nicht?
  5. Der Ligaleitung ist es klar wie es ebenso allen anderen Beteiligten klar sein sollte, dass es keine "Gerechtigkeit" im Sinne der Wahrheitsfindung geben kann, wenn jemand über eine Situation zu entscheiden hat, die selbst von den Beteiligten nicht angemessen aufgelöst wurde.
  6. Es geht hierbei nur darum, die gegebenen Regeln einzuhalten. Diese sehen vor, dass man sich mit dem Gegner auf ein Ergebnis einigt, ganz gleich, wie hoch die Emotionen kochen mögen. Dies ist von seiten Union Walsum nicht erfolgt.
  7. Die Ligaleitung entscheidet deshalb, dass das Spiel mit 6:6 gewertet wird, wie es Raffelberg United gemeldet hat.
  8. Das bedeutet nicht, dass der entscheidende Ball vor dem Ausgleich im Aus oder nicht im Aus war, es bedeutet lediglich, dass Union Walsum sich nicht an die Regeln gehalten hat, sich mit dem Gegner auf ein Ergebnis zu einigen.
  9. Normalerweise, hätte die fragliche Situation nicht in der letzten Sekunde des Spiels stattgefunden, würde Union Walsum nun sofort aus der Liga entfernt werden. Es geht erneut die Aufforderung an alle Teams, strittige Situationen gemäß den Regeln zu klären, die da lauten, dass die Kapitäne sich abseits der anderen Spieler auf eine Regelung zu einigen haben.

Montag, 6. Juni 2011

Zwei Spiele, aber nur ein Endstand

Raffelberg United war in den vergangenen zwei Wochen jeweils am Wochenende aktiv. Zunächst stand das Nachholspiel gegen Union Walsum auf dem Programm, das 6:6 oder 5:6 endete, je nachdem welche Mannschaft man befragt. Grund: Die Vorlage zum 6:6-Ausgleichtreffer für Raffelberg United wähnten die Walsumer im Aus, nachdem der Ball im Netz zappelte. Das KLN-Schiedsgericht tagt.

Die Spieler von Roter Stern, in schwarz-gelb, ki(c)kten diesmal mehr Bälle ins Tor.

Eindeutiger war das Derby gegen Roter Stern Duissern, das mit 1:5 verloren ging. Das Endergebnis hatte bereits zur Halbzeit Bestand, in der zweiten Spielhälfte fielen keine Treffer mehr. Das nächste reguläre Spiel steht nun erst am 14. August gegen deluxe an. Real Zebranos hat das Spiel am 19. Juni abgesagt, sodass die Nachholspiele gegen Torpedo Utfort, die erwähnten Zebranos und ggf. Walsum - sollte auf ein weiteres Spiel entschieden werden - im Zeitraum von Juni bis August terminiert werden können.